5 Dinge, die wir nicht mehr kaufen Part 4

Da ist er nun – Part 4 der Serie „5 Dinge, die wir nicht mehr kaufen und wie wir sie ersetzt haben“.

Ich konnte die letzten Wochen nicht wirklich viel dazu schreiben, weil ich ziemlich wütend auf die Welt war und enttäuscht von so vielen Menschen, da zu wenig zur Umstellung und Veränderung bereit sind. Und ich noch oft höre: Das strengt mich alles zu sehr an. Die anderen machen ja genug. Ich mein: ernsthaft?

Wenn wir in 5, 10 der von mir aus auch erst in 20 Jahre mit unseren Kindern im Klima-Schutz-Bunker sitzen und der Großteil der Pflanzen- und Tierwelt zerstört ist, was sagen wir dann? Ich möchte sagen können: „Ihr lieben wichtigsten Menschen auf der Welt für mich, ich habe so viel wie möglich versucht, um das Rad noch zu drehen!“

Also hier 5 weitere Dinge, die wir nicht mehr kaufen.

1. Shampoo

Wer mir auf Instagram auch folgt, weiß es schon längst. Seit dem Sommer 2018 benutzen wir Haarseife. Ohne Plastikverpackung, ohne Mikroplastik und ohne Chemiekeule auf unseren Köpfen! Meine Kopfhautprobleme sind ungelogen verschwunden! Etwas, dass zuvor nur die Cortisonbombe vom Hautarzt schaffte!

2. Gesichtscreme

Es gibt supergute Naturkosmetik in den schönsten Tiegeln und bei diesen Artikeln würde ich auch nicht nein sagen. Mein Kontostand hingegen schon. Inzwischen benutzen wir (ja, auch die Kids) natives Bio-Pflanzenöl. Meine Gedanken dazu kannst Du hier nochmal nachlesen. Super, ich sags Dir! Wir verwenden Arganöl für’s Gesicht oder auch mal ins Badewasser und Kokosöl für den Körper.

3. Gesichtswasser

Im gleichen Artikel findest Du auch meine Anmerkungen zum Apfelessiggesichtswasser. Im Ernst – es hilft bei jedem! Inzwischen ist meine Haut so super, dass ich es aber gar nicht mehr täglich benutzen muss! Alepposeife als Gesichtsreinigung sei Dank!

4. (Kuh-)Milchprodukte

Mhhh, schwieriges Thema, ne? Ich esse generell keine Kuhmilchprodukte, weil ich auch keine andere Muttermilch trinken würde. Ich finde das irgendwie obskur. Aber ich trinke zu gerne Latte Macciato. So hab ich ewig einem Zwiespalt für mich gelebt. Da ich seit vielen Jahren unter Magen-Darm-Beschwerden litt, hab ich mich mehr und mehr belesen und für uns als Familie erkannt, Kuhmilch ist nicht nur ethisch kritisch, sondern auch gesundheitlich. Ich hatte im Herbst 2017 alles auf Pflanzenprodukte umgestellt. Es gibt Frischkäse auf Mandelbasis, Milch aus Mandeln und Joghurt aus Lupinen. Da ich auf Gluten verzichten muss, ist Hafermilch leider nicht so easy, obwohl mir die super schmeckt.Alles schmeckt super lecker und auch die Kinder lieben die Produkte! Im Frühjahr 2018 erfuhr ich dann, dass unter anderem die Milchprodukte für meine jahrelangen Beschwerden zuständig waren.

5. Fleisch aus dem Supermarkt/Discounter

…ich möchte gar nicht den Moralapostel spielen. Fast selbstverständlich hab ich viele Jahre Fleisch gegessen. Zugegebenermaßen nie in Massen, aber so ein frisches Brot mit Salami oder Lyoner kann schon was. Auch Frikassee esse ich an sich super gern. Aber die Preise machten mir fast Angst – wie kann eine Hähnchenbrust mit 500g für 2,89€ noch funktionieren? Also haben wir zuhause viel gesprochen und beschlossen, wir reduzieren unseren Fleischkonsum extrem und das, was gekauft wird, nur noch aus dem Bio-Laden! Inzwischen essen die Kids nur noch Belag zum Frühstück. Wenn wir kochen, dann zu 99,9% ohne Fleisch. Ich selbst ernähre mich tatsächlich schon überwiegend vegan. Fleisch hat für mich inzwischen einen faden Beigeschmack.

Auch hier spielt Ethik für mich eine große Rolle: Ist das Leben meines Katers mehr wert, als das eines Hähnchens? Irgendwie so gar nicht, oder? Und meinen Kater würde ich auch nicht essen. Zumal die Bedingungen der konventionellen Tierhaltung zur Schlachtung einfach furchtbar sind. Also wirklich… grausam. Das können wir nicht unterstützen.

Zusätzlich ist der Klimawandel ein Problem, das wir nicht ignorieren sollten.

51% aller weltweit ausgestoßenen Treibhausgase werden von der Nutz- tierhaltung verursacht. 51%! Einundfünfzig! Wahnsinn!

So komme ich zum Klimaschutzbunker zurück. Wenn sich nicht bald etwas dreht, haben wir nichts mehr an Grün, Sonne und Leben. Ich will nicht mit erhobenen Zeigefinger hier sitzen, aber ich will wachrütteln! Es ist kurz vor 12!

Viele Grüße

Sylke

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