Mein 5-Punkte-Plan

Weißt Du, was mich wahnsinnig macht? Was so ziemlich das Schlimmste ist, mit dem ich oft hadere?

Ungerechtigkeit!

Ist doch so, oder? Du weißt sicher genau, wovon ich rede!

In der vergangenen Woche ist so viel passiert und so viele Gedanken strömen auf mich ein, dass ich nicht mehr recht sortieren kann. Aber ein Gedankengang muss mal raus.

Ich habe mich mit meiner besten Freundin getroffen, nach gefühlten 500 Lichtjahren. Sie brachte mir nachträglich mein Geburtstagsgeschenk mit (Geburtstag? Ja, ich sagte ja, Lichtjahre!) und Gott sei Dank weiß sie um die Carrie in mir, denn als ich die Tür öffnete, lachte mich Dior an! In einer Dior-Tüte! Mit einer Dior-Schleife! Mit bedrucktem Dior-Papier! Nach kurzem Quietschen sind meine Augenbrauen nun in der perfekten Dior-Farbe wieder vorzeigbar. Ja, ich weiß, ich solle mich nicht an materiellen Dingen aufhalten und Du hast da vollkommen recht! Ehrlich! Aber wir reden hier von Dior. Christian Dior. Punkt.

Wie auch immer. Was ich sagen will, ist das wir uns auch über unsere Arbeit unterhalten haben und mir viel erneut auf, dass viele (sicher nicht alle, ist mir bewusst) Mütter immer noch anders im Job behandelt werden. Im Jahre 2018! Wir sind oft die, die ja „nur“ Teilzeit arbeiten, also irgendwie nicht richtig und quasi kaum im Büro und wenn wir dann zur Vollzeit wechseln wollen, dann heißt es „Wie, Vollzeit? Wann siehst du denn dann dein Kind?“ Oder am besten die guten Ratschläge, gern von kinderlosen Kollegen, „Arbeitsorganisation sei doch wie Kindererziehung“.  Von der Gehaltsverteilung heutzutage sprechen wir mal gar nicht. Ungerecht, fällt mir da ein. Ungerecht, dass sich viele Mütter fühlen, als würden sie weder das Eine, noch das Andere richtig machen. Dann gibt es die Überflieger, deren Leben mit Leichtigkeit zu bestreiten scheint. Denen irgendwie alles gelingt, die Ungerechtigkeit gar nicht kennen. Das wiederum finde ich ungerecht. Wieso strampeln sich einige ab und anderen fliegt es zu? (Du erinnerst Dich an meinen Artikel über das Verlassen der Komfortzone? Vielleicht liegt‘s wirklich daran!)

Jetzt sagst Du: “Ja, wenn Dich nervt, dann such Dir was Neues. Du bestimmst doch Dein Leben!“

Und damit hast Du so was von Recht! Das Problem ist nur, dass es mir scheint, als wäre die Spezies Mütter generell nicht gern im Job gesehen. Zu viele potenzielle Fehlzeiten, keine Vollzeitkraft usw.

Was also tun?

Darüber denk ich gerade nach und ich erwähnte ja letztens, ich werde es schaffen, auch einen 2. Brunnen zu bauen und mir über einiges klar zu werden, was ich vom Leben jobtechnisch will.  Mir geistern zwei Ideen im Kopf herum, die ich gern angehen will. Ich hab‘s nur nicht so mit Geduld und so hätte ich sie am liebsten schon komplett fertig, stattdessen fehlt mir die Zeit überhaupt anzufangen.

Wie machst Du das? Wie taktest Du Deine Zeit zwischen Job und Familie und zwischendurch einen Traum erfüllen?

Also habe ich mir einen 5-Punkte-Plan gemacht, der mich zum Schmunzeln bringt, mich motiviert und mich gleichzeitig ein winziges Stück näherbringt, zu meinem Wunschtraum und meinem Ich. Irgendwo muss es ja sein und mein 37-jähriger Körper wird etwas unruhig, weil die Seele nicht weiß, wohin mit sich. (Und ich hab dieses Jahr schon mehrere Hühngötter gefunden. Wenn das kein Zeichen ist, dann weiß ich auch nicht!) Vielleicht bringt Dich mein 5-Punkte-Plan ja auch weiter!

5-Punkte-Plan zur Traumerfüllung

  1. Morgens schminken

Immer! Wirklich, ich meine jeden Morgen! Chanel und Dior können da richtig was helfen. Aber meine Freundin sagt P2 tut‘s auch 😉 Das gibt einfach ein anderes Selbstwertgefühl. Es sei denn natürlich, Du wachst morgens auf und siehst schon aus wie Eva Longoria. Dann…, äh, dann kämm Dir halt die Haare.

  1. Im Job nicht mehr 150% geben, wenn die entsprechende Anerkennung fehlt

Wenn Dein Chef Dir die Anerkennung zollt, alles gut. Dann brauchst Du aber wahrscheinlich auch keinen 5-Punkte-Plan. Ansonsten gib gute 90%. Gib Dein Bestes, erfülle Deine Aufgaben korrekt, aber überschlag Dich nicht (mehr). Es bringt nichts, wenn Du kurz vor Feierabend die Knalleridee ausarbeiten willst, dafür dann aber zur Schule oder Kita hetzt, weil Du zu lange im Büro gesessen hast. Denn am Ende dankt es Dir Dein innerer Kritiker nicht, sondern setzt Dich noch mehr unter Druck, weil Du beide Aufgaben nicht geschafft hast. Die Knallerjobidee nicht. Das pünktliche Abholen der Kids nicht.

  1. Ein Notizbuch anschaffen

Das ist fast existenziell. Oder Du nutzt diverse Notizfunktionen Deines Handys. Ich bin ja aber ein Freund vom Altmodischen. Stift und Papier -> Gedanken rauf, Hirn (etwas) leerer. In dieses Notizbuch schreibst Du nun auf, wenn Dir eine gute Idee zu irgendwas kommt.  Das ist bei jedem unterschiedlich. Bei mir oft Textideen, meine Bucket-List oder Links zu entsprechenden Infos.

  1. Finanzen planen und strukturieren

Diesen Punkt kannst Du natürlich ignorieren, wenn das gar kein Thema ist. Sprich, Du hast so schon viel beiseite gelegt, dass Du direkt loslegen kannst. Für alle anderen, wie mich gilt: Mach Dir eine Übersicht über Deine Einnahmen und Ausgaben. Ist irgendwo ein kleiner Puffer, von dem Du was für Deine Traumerfüllung weglegen kannst? Für fast jeden Wunsch benötigt man einen Funken Kleingeld oder auch mehr. Mein Projekt wird unter Umständen mehr Geld benötigen, als ich jetzt ahne. Ich rechne dann also mal…

  1. Dir vertrauen

Dein Traum erscheint anderen unwirklich? Sie raten Dir ab, einen hohen Kredit für Dein eigenes Café aufzunehmen oder den Jakobsweg ganz allein zu laufen, weil Dich dann garantiert einer überfällt? Pupsegal, was die sagen. Wenn Du diesen Traum wirklich erfüllen willst, dann geh das Projekt an. Klar kannst Du scheitern und klar, wird das dann wehtun. Aber wer nicht wagt und so, ne?

Vertrau Dir selbst. Wenn Du denkst, Dein Traum funktioniert, dann geh es an!

Daran arbeite ich also nun selbst, diesen Plan umzusetzen (das Notizbuch kaufe ich noch!) und vor allem diese Idee in meinem Kopf zu verwirklichen! (Keine Angst, ich will nicht die Weltherrschaft an mich reißen! 🙂 Noch nicht!)

Was sind Deine besten Methoden, um Deinem Ziel näher zu kommen?

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